Ernährung – Vitamintabletten sind unnötig

Ein Drittel der Deutschen schluckt regelmässig Vitamintabletten – wie jetzt bewiesen wurde, nicht nur unnötigerweise und grundlos, sondern mit erheblichen gesundheitlichen Risiken. Zwar sind Vitamine lebensnotwendig, können aber im Übermass verschiedene Krebsarten auslösen. Darüber hinaus ist die benötigte Vitaminmenge deutlich geringer als die bisher grob und im Interesse der Pillenhersteller grosszügig geschätzten Werte. Anscheinend braucht der Mensch nicht einmal eine besonders gemüse- und früchtereiche Ernährung, um genügend Vitamine aufzunehmen. Erfunden wurde die Mär von der angeblich konstanten Vitamin-Unterversorgung von der Marketingabteilung der Pharmaindustrie, die in den 30er Jahren immer mehr Vitamine zu isolieren vermochte, aber kein medizinisches Anwendungsgebiet fand.

Good-News-Wert: gross. Was der gesunde Menschenverstand schon immer wusste, ist jetzt auch wissenschaftlich bestätigt: Ein gesunder, sich durchschnittlich ernährender Mensch braucht keine Tabletten. Positiv daran ist, dass wir ganz offiziell auch ohne Pharmaindustrie gesund bleiben und nicht täglich grundlos solche Tabletten schlucken müssen. Positiv ist diese Meldung insbesondere, weil sie die irrige Meinung widerlegt, per Pilleneinwurf allerlei tatsächliche oder eingebildete Zivilisationskrankheiten, mangelnde Bewegung oder Fehlernährung kompensieren zu können.

Quelle: Zeit

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